Warum war der R-Type Continental etwas Besonderes?
Er verband echte Geschwindigkeit mit völliger Zurückhaltung, etwas, das fast kein anderes Auto seiner Zeit schaffte. Bei seiner Einführung konnte er fast 193 km/h erreichen, während er vier Personen in Stille und Komfort beförderte, was ihn zum schnellsten echten Viersitzer der Welt und zur ultimativen Möglichkeit machte, einen Kontinent schnell und leise zu durchqueren.
Er war auch das teuerste Auto, das zum Verkauf stand. Ein Continental kostete 1952 weit mehr als ein Haus, und Bentley machte keinen Hehl daraus, dass er für eine kleine Gruppe wohlhabender, anspruchsvoller Besitzer gebaut wurde, die Leistung ohne Pomp wünschten.Wer hat den Körper gebaut?
Die meisten Continentals wurden vom Londoner Karosseriebauer H.J. Mulliner karossiert, dessen Fastback-Design dem Auto seine fließende, aerodynamische Form verlieh. Die Karosserie bestand aus leichtem Aluminium und ihre Linien wurden im Windkanal getestet, eine ungewöhnliche Aufmerksamkeit für den Luftstrom für ein Luxusauto der damaligen Zeit.
Das Ergebnis war Eleganz mit einem Zweck. Jede Kurve diente der Geschwindigkeit ebenso wie dem Stil, und das spitz zulaufende Heck und die niedrige Dachlinie ließen den Continental im Stand schnell aussehen und bewahrten dabei die Würde, die man von einem Bentley erwartet.
Was trieb es an?
Ein 4,6-Liter-Reihensechszylinder, später auf 4,9 Liter vergrößert, verlieh dem Continental mühelose Leistung. Der Motor wurde für sanftes, ausdauerndes Cruisen statt für pure Dramatik abgestimmt und lieferte in Verbindung mit der leichten Aluminiumkarosserie Geschwindigkeit ohne Anstrengung.Die Ingenieurskunst stammte von Rolls-Royce, dem damaligen Eigentümer von Bentley, und das war unverkennbar. Der Continental wurde nach den höchsten Standards des Mutterkonzerns gebaut, weshalb erhaltene Exemplare noch heute mit der ruhigen Autorität fahren, die die Marke definierte.
| Bentley R-Type Continental | Detail |
|---|---|
| Jahre | 1952–1955 |
| Karosserie | Fastback, meist von H.J. Mulliner (Aluminium) |
| Motor | 4,6L, später 4,9L Reihensechszylinder |
| Berühmtheit | Schnellster Viersitzer der Welt (1952) |
| Gebaut | ~208 |
Wie viel ist ein R-Type Continental wert?
Ein guter R-Type Continental wird heute, je nach Originalität und Karosserie, für hohe sechs- bis siebenstellige Beträge gehandelt. Die Mulliner Fastbacks sind am gefragtesten, und ein dokumentiertes Fahrzeug mit passenden Nummern und bekannter Historie steht an der Spitze des Preissegments.Provenienz und Karosserieform bestimmen den Preis, ebenso wie die Faktoren, die in unserem Leitfaden für was einen klassischen Wagen Millionen wert macht dargelegt werden. Da nur etwa 208 Stück gebaut wurden und jeder Wagen praktisch individuell gefertigt wurde, kommen echte Exemplare selten auf den Markt.
Wo steht es im Kanon des Quiet Luxury?
Der Continental mag das reinste Beispiel für leisen Luxus in diesem gesamten Kanon sein. Er ist schnell, exquisit verarbeitet und absolut dezent – ein Auto, das der Welt nichts sagte und seinem Besitzer alles, was genau der Geschmack ist, den diese Seite feiern soll.Er gehört neben dem Aston Martin DB5 zu den großen britischen Grand Tourern, aber wo der Aston zum Filmstar wurde, blieb der Bentley diskret. Diese Diskretion ist der Punkt, und deshalb hat sich der Continental zu einem der meistbewunderten Autos seines Jahrhunderts entwickelt.
Häufig gestellte Fragen
Wie viele Bentley R-Type Continentals wurden gebaut? Nur etwa 208 zwischen 1952 und 1955, die meisten davon mit Fastback-Karosserien von H.J. Mulliner, was ihn zu einem der seltensten Bentleys der Nachkriegszeit macht.
War der R-Type Continental wirklich der schnellste Viersitzer? Ja. Bei seiner Markteinführung im Jahr 1952 war er das schnellste, echte viersitzige Serienauto der Welt und erreichte fast 120 mph.
Warum war der Continental so teuer? Er wurde nach Rolls-Royce-Standards in Aluminium für eine winzige Anzahl von Käufern in Handarbeit gefertigt, was ihn zum teuersten Auto machte, das neu verkauft wurde.